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Berlin & Brandenburg Grundsteuer in Brandenburg im Landesschnitt relativ niedrig

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Potsdam (dpa/bb) - Eigentümer und Mieter zahlen in Brandenburg weiterhin vergleichsweise wenig Grundsteuer. Im landesweiten Durchschnitt ist die Steuer in keinem Bundesland so niedrig, wie ein Vergleich durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ergab. Rechnerisch flossen im vergangenen Jahr pro Kopf 110 Euro in die Gemeindekassen, bundesweit waren es 175 Euro, in Berlin 227 Euro. Je nach Kommune gibt es landesweit aber große Unterschiede.

Im vergangenen Jahr erhöhte nach der Untersuchung gut jede achte Brandenburger Kommune den Grundsteuer-Hebesatz, der die Höhe der Steuerlast bestimmt. Potsdam hat mit 545 Prozent den höchsten Hebesatz, in 24 Gemeinden müssen Steuerzahler nur mit einem Satz von 300 rechnen. In anderen Bundesländern ist die Spanne deutlich größer. Berlin hat einen Hebesatz von 820.

Die Steuer muss von Grundstückseigentümern bezahlt werden. Vermieter können sie über die Nebenkostenabrechnung auf ihre Mieter umlegen. Wegen einer Reform der Steuer zum Jahr 2025 müssen Eigentümer bis Oktober dieses Jahres neue Grundsteuererklärungen an das Finanzamt schicken. "Denkbar ist, dass einige Grundstückseigentümer fortan eine höhere Grundsteuerlast haben werden als vor der Grundsteuerreform", heißt es bei den Wirtschaftsprüfern.

Quelle: dpa

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