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Berlin & BrandenburgMann in Imbiss von Zechprellern niedergestochen

06.08.2026, 10:56 Uhr
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In Berlin werden an einem Tag drei Männer mit einem Messer verletzt. Einer von ihnen will in einem Imbiss einen Streit schlichten – und wird dann niedergestochen.

Berlin (dpa/bb) - Ein Mann ist bei einem Streit in einem Imbiss in Berlin-Reinickendorf von drei Zechprellern mit einem Messer schwer verletzt worden. Der 36-Jährige erlitt am Mittwochmorgen in der Scharnweberstraße mehrere Stichverletzungen und wurde in einer Klinik notoperiert, wie die Polizei mitteilte. Die Täter flüchteten.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollten die drei Männer ihre Rechnung nicht bezahlen. Es kam zum Streit mit einem 28 Jahre alten Mitarbeiter. Einer der Männer soll dem Mitarbeiter unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Der 36-Jährige, ein Bekannter des Mitarbeiters, soll dann versucht haben, den Streit zu schlichten. Dabei soll einer der Männer ihn mit dem Messer verletzt haben.

Zwei weitere Attacken in Neukölln und in Schöneberg

Es war nicht die einzige Messerattacke am Mittwoch in Berlin: Am späten Mittwochabend wurde laut der Polizei ein Mann in der Karl-Marx-Straße in Neukölln mit einem Messer verletzt. Etwa eineinhalb Stunden später kam es am Hildegard-Knef-Platz in Schöneberg zu einem Streit, wobei ein Mann verletzt wurde.

Die beiden verletzten Männer wurden zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Wie der 36-Jährige sollen sie nicht in Lebensgefahr schweben. Weitere Details – etwa zu möglichen Hintergründen der Streitigkeiten – nannte die Polizei zunächst nicht.

Quelle: dpa

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