SachsenDresdner Krebszentrum erhält 3,8 Millionen Euro Förderung

Es ist eines von 14 Spitzenzentren: Für die kommenden Jahre erhält das Krebszentrum in Dresden erneut finanzielle Unterstützung.
Dresden (dpa/sn) - Der Standort Dresden wird weiterhin als onkologisches Spitzenzentrum von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Für die kommenden vier Jahre werden 3,8 Millionen Euro bereitgestellt, wie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mitteilte.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden an der Uniklinik ist seit 2007 eines von derzeit bundesweit 14 Spitzenzentren. Den Angaben zufolge werden diese alle vier Jahre von einem internationalen Gremium überprüft. Dabei spielen demnach etwa Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Forschung, klinische Studien sowie Strukturen der Patientenversorgung eine Rolle.
Geld für Forschung und Therapieangebote
Die weitere Förderung sei Wertschätzung und Auftrag zugleich und spiegle die Arbeit eines großen und interdisziplinären Teams wider, sagte Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden. Den Angaben zufolge werden mit dem Geld Forschungsvorhaben, Angebote der Bewegungstherapie sowie patientennahe Projekte umgesetzt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 22.000 Krebspatienten behandelt.
Auch das Mitteldeutsche Krebszentrum mit Standorten in Leipzig und Jena erhielt erneut die Förderung.