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Niedersachsen & Bremen23 Menschen ertrinken in niedersächsischen Gewässern

06.08.2026, 11:34 Uhr
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Wenn es draußen heiß wird, suchen viele Menschen Abkühlung im Wasser – das kann lebensgefährlich sein. In Niedersachsen sinkt die Zahl der Badetoten zwar leicht. Aber das ist nicht überall so.

Bad Nenndorf (dpa/lni) - In niedersächsischen Gewässern sind in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mindestens 23 Menschen ertrunken. Das waren etwas weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. 2025 waren bis einschließlich Juli 24 Menschen gestorben. Auch in Bremen gab die Zahl leicht nach – von drei auf zwei Badetote. Bundesweit stieg dagegen die Zahl der Todesopfer in dem Zeitraum deutlich um 15 auf 261.

Vor allem im Monat Juni mit seiner Hitzewelle starben auch in Niedersachsen mehr Menschen im Wasser – es gab neun Todesopfer nach fünf im Vorjahresmonat. Die meisten Menschen ertranken in Seen (11), während es in den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres noch sieben gewesen waren. Vor allem ältere Menschen waren unter den Opfern, bundesweit dagegen wuchs besonders die Zahl junger Badetoter.

"Unbewachte Gewässer sind die größte Gefahr", warnte ein Sprecher des niedersächsischen DLRG-Landesverbands. "Viele Menschen schätzen die Gefahren am und im Wasser und die eigenen Schwimmfähigkeiten nicht richtig ein." Die Lebensretter warnten davor, an unbewachten Badestellen schwimmen zu gehen.

Quelle: dpa

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