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Berlin & BrandenburgNach Hackerangriff: Senat kommt zu Sondersitzung zusammen

28.08.2026, 12:26 Uhr
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(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Eine Cyberattacke trifft die Berliner Verwaltung. Wie ist der aktuelle Kenntnisstand dazu und was ist zu tun? Der Senat berät darüber bei einer kurzfristig einberufenen Sitzung.

Berlin (dpa/bb) - Im Zusammenhang mit der Cyberattacke auf das Datennetz der Berliner Verwaltung kommt der Senat am Nachmittag zu einer Sondersitzung zusammen. Das sagte eine Sprecherin der Senatskanzlei auf dpa-Anfrage. "Heute Morgen um 9.30 Uhr hat eine gemeinsame Sitzung mit dem Regierenden Bürgermeister, der Innensenatorin mit Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern stattgefunden."

Für den frühen Nachmittag sei eine Senatssitzung geplant, bei der die Mitglieder der Landesregierung über die Lage nach dem Hackerangriff informiert werden sollen. Nach einem Bericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sind inzwischen Lösegeldforderungen an das Land Berlin eingegangen. Das bestätigte die Senatssprecherin nicht. Auch die Berliner Polizei machte dazu keine Angaben.

Landeskriminalamt ermittelt zu dem Vorgang

Die Cyberattacke war am 14. August entdeckt worden. Daraufhin wurden die beiden betroffenen Senatsverwaltungen für Verkehr und für Bauen und Wohnen vorübergehend vom Landesnetz abgetrennt. Das Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Hauer, hatte noch am Montag gesagt, nach seinem Kenntnisstand seien keine sensiblen, also zum Beispiel personenbezogenen Daten, abgeflossen oder solche mit Bezug zu kritischer Infrastruktur. Am Mittwoch teilte die Senatskanzlei jedoch mit, dass das nicht ausgeschlossen sei.

Quelle: dpa

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