Berlin & BrandenburgNach Hackerangriff kein Homeoffice bei Bauverwaltung

Ein Hackerangriff auf Teile der Berliner Senatsverwaltung stellt die Beschäftigten vor Herausforderungen. Wer ist erreichbar? Und wie funktioniert der Austausch mit anderen Behörden?
Berlin (dpa/bb) - Nach einem Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung können die Beschäftigten in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vorerst nicht mehr im Homeoffice arbeiten. Das berichtete Sprecher Martin Pallgen auf Anfrage. Der Bereich ist aus Sicherheitsgründen vom Landesnetz abgetrennt worden. Damit funktionieren Internet und externe Mailkommunikation nicht.
Intern seien aber Mails möglich, so der Sprecher. Telefonisch sei die Behörde auch erreichbar. "Wir sind arbeitsfähig", erklärte Pallgen. Allerdings müsse noch organisiert werden, wie die Behörde die Kommunikation mit anderen Verwaltungen am besten gewährleisten könne.
Neben der Senatsbauverwaltung ist auch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz von dem Angriff betroffen, wie die Senatskanzlei am Montag mitteilte. Beide Ressorts sind aus Sicherheitsgründen bereits am Freitag vom Landesnetz abgetrennt worden, um weiteren Schaden abzuwenden, wie es hieß.