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HessenStadt Frankfurt beginnt mit Rückbau der Zeltunterkunft

18.08.2026, 13:44 Uhr
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Nach der Schließung einer Notunterkunft hatte die Stadt Frankfurt Ende Juni ein Zeltlager für obdachlose Menschen errichtet. Nun wurden die ersten Zelte wieder abgebaut.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt hat mit dem Rückbau der Zeltstadt für Obdachlose in einer Parkanlage in der Nähe der Innenstadt begonnen. Am Dienstag seien die ersten beiden der insgesamt fünf Zelte abgebaut worden, teilte die Stadt mit. Der komplette Abbau sei bis spätestens Ende September geplant.

"Die Zeltunterkunft war als schnelle Übergangslösung notwendig. Jetzt können wir sie wie geplant zurückbauen und die Menschen in feste Unterkünfte vermitteln", erklärte Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne).

Nach Angaben der Stadt können obdachlose Menschen seit Anfang August in zwei Einrichtungen im Gutleutviertel und im Bahnhofsviertel übernachten. Anfang September sollen demnach zwei weitere Einrichtungen in Innenstadtnähe hinzukommen. Insgesamt stehen laut dem Dezernat dann gut 150 Schlafplätze zur Verfügung.

Frankfurt hatte im Juni Schlagzeilen gemacht, weil eine Notunterkunft an der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor kurzfristig geschlossen worden war. Der Grund war unzureichender Brandschutz. Stattdessen wurden die Menschen in einem kurzfristig eingerichteten Zeltlager mit Feldbetten in der benachbarten Grünanlage untergebracht. Damit sei ein gesicherter Schlafplatz gewährleistet worden, erklärte das Dezernat.

Quelle: dpa

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