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Berlin & BrandenburgNach zweitem Finalsieg: Eisbären müssen "nicht viel ändern"

27.04.2026, 11:04 Uhr
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Die Berliner nehmen mit dem 5:1 gegen die Adler Mannheim Kurs auf den Titel-Hattrick in der DEL. Weil dafür noch zwei Siege fehlen, ist für Torjäger Pföderl ein persönlicher Meilenstein zweitrangig.

Berlin (dpa/bb) - Nach dem 5:1 der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim im zweiten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fand Angreifer Leonhard Pföderl keinen Anlass für Kritik. "Durch die Bank hat jeder wieder ein hervorragendes Spiel gemacht", sagte er am Sonntag.

Tatsächlich hatten die Berliner, die bereits das Auftaktspiel der Best-of-Seven-Serie klar mit 7:3 gewinnen konnten, erneut eine beeindruckende Vorstellung geboten. "Ich denke, wir brauchen jetzt nicht viel zu ändern", sagte Pföderl mit Blick auf die dritte Begegnung, die am Dienstag in Mannheim stattfindet (19.30 Uhr, live bei Magentasport). "Mit den beiden Siegen haben wir einen Haufen Energie und Selbstvertrauen getankt. Wir müssen einfach wieder schauen, dass wir kühlen Kopf bewahren und die Chancenverwertung weiterhin so gut bleibt."

Rekordhalter Pföderl erzielt seinen 50. Playoff-Treffer

Ein persönlicher Meilenstein steht für den 32 Jahre alten Flügelstürmer vorerst im Hintergrund. Der Playoff-Rekordtorschütze der DEL steigerte seine Bestmarke am Sonntag mit zwei Treffern auf insgesamt 50. "Das juckt mich jetzt momentan noch nicht so sehr", sagte Pföderl. "Erst einmal brauchen wir zwei Siege mehr, und dann kann man das alles ein bisschen genießen."

Dass der personell dezimierte Titelverteidiger die Finalserie bislang erstaunlich klar dominiert, führte Torhüter Jonas Stettmer auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück. "Sehr viele von unseren Jungs haben schon eine Meisterschaft oder auch mehrere gewonnen. Die wissen genau, wie es läuft", sagte er bei Magentaport. "Es ist einerseits Erfahrung und andererseits unfassbar harte Arbeit, die uns aktuell auszeichnet. Wir können aktuell wirklich stolz auf uns sein, dürfen aber natürlich auch niemals nachlassen."

Quelle: dpa

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