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Berlin & BrandenburgRedmann: Sehen Relativierung von DDR-Geschichte

13.08.2026, 15:01 Uhr
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Am 13. August 1965 begann die DDR-Führung Berlins Westsektoren abzuriegeln. 65 Jahre später warnt der Innenminister vor einer Verklärung der DDR.

Schönefeld (dpa/bb) - Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) beobachtet aktuell eine Relativierung der DDR-Geschichte. "Die DDR-Hymne wird öffentlich angestimmt und in manchem Garten wehen Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Das ist vollkommen inakzeptabel", sagte Redmann bei einer Gedenkveranstaltung in Schönefeld laut Redetext. Die DDR sei ein Staat gewesen, der seine Macht durch Kontrolle, Überwachung und Repressionen abgesichert und vielen Menschen ein Leben in politischer und persönlicher Freiheit verwehrt habe.

Vor 65 Jahren hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen, der die deutsch-deutsche Teilung besiegelte. "Familien wurden auseinandergerissen, Freundschaften und berufliche Verbindungen unterbrochen, Lebenspläne von einem Tag auf den anderen zunichtegemacht", hieß es in einer Mitteilung des Brandenburger Landtags. "Die Mauer und das Grenzregime wurden zum sichtbaren Symbol der deutschen Teilung und der Unfreiheit in der DDR."

Die DDR sei ein autoritäres System gewesen, das die Rechte seiner Bürgerinnen und Bürger vielfach verletzte und auch nicht davor zurückschreckte, auf diese zu schießen, schob Redmann nach. Gedenkveranstaltungen erinnerten uns daran, "dass unsere freiheitliche demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich ist". Sie müsse geschützt werden – "nicht zuletzt, weil Menschen in der DDR für eine solche Freiheit mit dem Leben bezahlten", so der Innenminister.

Quelle: dpa

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