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Berlin & BrandenburgUnions Schäfer sieht noch Schwierigkeiten mit neuem System

20.08.2026, 16:40 Uhr
Andras-Schaefer-geht-in-sein-letztes-Vertragsjahr-bei-Union

Für Andras Schäfer ist die kommende Spielzeit ganz besonders. Der Ungar geht in sein letztes Vertragsjahr bei Union und steht kurz vor einem Jubiläum.

Berlin (dpa/bb) - Andras Schäfer fiebert dem Pflichtspielstart mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin trotz möglicher Probleme in der Frühphase der Saison entgegen. "Ein neuer Trainer hat neue Ideen und ein ganz anderes System. Komponenten benötigen Zeit zusammenzuwachsen, aber es gibt noch viel Platz besser zu werden", sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler.

In der 1. Runde des DFB-Pokals sind die Berliner am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig gefordert. "Da wollen wir einen großen Schritt machen und dann sind wir bereit für die Bundesliga", sagte Schäfer.

Angesichts von nur drei Siegen in zehn Testspielen kann der ungarische Nationalspieler verstehen, dass die Anhänger mit Sorgen auf die neue Spielzeit blicken. Noch spiele die Mannschaft nicht so, wie es sich der neue Trainer Mauro Lustrinelli vorstelle, räumte Schäfer ein.

Jubiläum in Leverkusen?

Der Ungar bleibt aber positiv gestimmt für die neue Spielzeit, die gleich am zweiten Spieltag ein Jubiläum für ihn bereithalten könnte. Nach dem Auftakt daheim gegen Eintracht Frankfurt könnte Schäfer beim Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen seine 100. Ligapartie seit seiner Ankunft im Januar 2022 bei Union feiern.

Dabei hofft der Mittelfeldspieler auf einen Platz in der Startaufstellung, auch wenn er durch die Verpflichtung des Schweizers Michel Aebischer neue Konkurrenz erhalten hat. In seinen Jahren bei Union habe er rund 30 Konkurrenten gehabt, aber zumeist spielen können.

Traum von der Premier League

Auch dass es vor seinem letzten Vertragsjahr noch keine Gespräche über eine Verlängerung gegeben habe, sieht Schäfer ganz entspannt. Denn selbst wenn der Vertrag nicht verlängert wird, würden sich Chancen ergeben, seinen Traum von der Premier League zu erfüllen.

"Ohne Träume macht es keinen Sinn, dann könnte ich aufhören. Und mein Traum ist es, in der bestmöglichen Liga zu spielen", sagte der Ungar. Allerdings spreche auch einiges für einen Verbleib: "In England ist das Essen nicht so gut und das Wetter schlechter als in Berlin."

Quelle: dpa

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