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Hamburg & Schleswig-Holstein230 Millionen Euro für Kieler Instituts-Neubau

13.02.2026, 12:16 Uhr
Die-Zentrale-des-Instituts-in-Karlsruhe

Neue Labore, Hightech-Mikroskope und ein Fokus auf Verbraucherschutz: Warum der Neubau des Max Rubner-Instituts in Kiel für alle, die sich für Ernährung interessieren, spannend wird.

Kiel (dpa/lno) - Der Bund plant für 230 Millionen Euro am Kieler Standort des Max Rubner-Instituts den Neubau und Betrieb einer Forschungseinrichtung im Bereich Ernährung und Lebensmittel. "Forschung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz und zur Ernährungssicherung erlangt eine immer größere Bedeutung für die Politikberatung", erklärte Instituts-Präsidentin Tanja Schwerdtle. Der Neubau biete durch die räumliche Nähe zur Kieler Christian-Albrechts-Universität beste Voraussetzungen. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" berichtet.

Der Neubau ist nach Angaben des Instituts erforderlich, weil bisherige Liegenschaften in Hamburg und Kiel nicht mehr aktuellen Anforderungen an moderne Forschung gerecht werden. Statt eines Umbaus soll ein neues Gebäude auf einem Grundstück mit rund 12.500 Quadratmetern Fläche entstehen. Die Inbetriebnahme ist 2029 geplant.

Experten sollen sich in dem neuen Forschungszentrum mit einer Nutzfläche von 6.250 Quadratmetern mit der gesundheitlichen Wirkung der Ernährung und einzelner Lebensmittel beschäftigen. Da hochempfindliche Mikroskope und Messgeräte zum Einsatz kommen, soll das Gebäude weitgehend von der Umgebung entkoppelt werden, um es vor Schwingungen und Erschütterungen zu schützen.

An den vier Standorten des Max Rubner-Instituts arbeiten den Angaben zufolge insgesamt etwa 700 Menschen. Der Hauptsitz ist in Karlsruhe. Neben Kiel gibt es auch Standorte in Detmold und Kulmbach.

Quelle: dpa

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