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Hamburg & Schleswig-HolsteinBündnis für das Wohnen geht in vierte Runde

18.03.2026, 13:50 Uhr
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Mehr als 110.000 neue Wohnungen, davon 30.000 Sozialwohnungen: Hamburg zieht Bilanz – und plant noch mehr. Wie sich das auf die Mieten auswirkt und was Mieter jetzt wissen sollten.

Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Bündnis für das Wohnen zum Bau möglichst vieler Wohnungen geht in die vierte Runde. Vertreter von Senat, Bezirken und der Wohnungswirtschaft unterzeichneten im Rathaus eine entsprechende Vereinbarung für die bis 2030 laufende 23. Legislaturperiode. Erstmals fand sich das Bündnis 2011 zusammen.

110.000 neue Wohnungen in 15 Jahren

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nannte die Arbeit des Bündnisses einen großartigen Erfolg. So wurden nach Angaben der Stadtentwicklungsbehörde in den vergangenen 15 Jahren in Hamburg rund 145.000 Wohnungen genehmigt und mehr als 110.000 neue Wohnungen, darunter mehr als 30.000 Sozialwohnungen, fertiggestellt. Das seien rund zehn Prozent aller Wohnungen in Hamburg, sagte Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD).

Aus Sicht der Behörde hat das auch positive Folgen auf die Miethöhe in der Stadt, die dem jüngsten Mietenspiegel zufolge im Mittel bei 9,94 Euro pro Quadratmeter kalt liegt. Das sei teils deutlich niedriger als in anderen Metropolen. Allerdings sind die Statistiken schwer vergleichbar, da Hamburg im Mietenspiegel bei der Miethöhe den Median und nicht wie andere Städte den Durchschnitt ermittelt. Beim Median sind 50 Prozent der Wohnungen teurer und 50 Prozent günstiger.

Bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum im Zentrum

Die Bündnispartner betonten, dass weiterhin der Bau von bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum im Zentrum stehe. Neben dem Neubau werde aber auch der Bestandsumbau eine zentrale Rolle spielen. Dem Bündnis gehören vier Behörden, alle sieben Bezirksämter, vier Verbände der Wohnungswirtschaft sowie die städtische Wohnungsgesellschaft Saga an. Mietervereine sollen partnerschaftlich beraten.

Quelle: dpa

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