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Hamburg & Schleswig-HolsteinHeizkosten sind 2025 in Kiel gering gestiegen

14.01.2026, 04:02 Uhr
Die-Kosten-fuer-Heizoel-sind-laut-dem-Unternehmen-Techem-in-Kiel-gefallen

Die Firma Techem hat die Entwicklung von Heizkosten in mehr als 50 deutschen Städten untersucht. Das Ergebnis: In Kiel ist der Kostenanstieg am schwächsten ausgefallen.

Kiel/Eschborn (dpa/lno) - Viele Verbraucher in Kiel erwartet lediglich eine leicht höhere Heizkostenabrechnung. Der Energiedienstleister Techem schätzt, dass Heizkosten in der Landeshauptstadt 2025 im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 0,7 Prozent gestiegen sind. Das ist eine vergleichsweise geringe Zunahme.

Techem hat die Entwicklung der Heizkosten in mehr als 50 deutschen Städten, die zu den größten des Landes zählen, untersucht. Dazu hat das Unternehmen aus Eschborn bei Frankfurt Preise und Temperaturdaten verglichen. In keiner untersuchten Stadt fällt der Kostenanstieg geringer aus als in Kiel.

Bezieher von Heizöl in Kiel können sogar mit niedrigeren Kosten rechnen: Laut Übersicht sind diese um 5,1 Prozent gefallen. Fernwärme verteuerte sich am stärksten - um 4,9 Prozent. Die Kosten für Gas sind um 1,7 Prozent gestiegen und die für Strom zum Heizen um 1,2 Prozent.

Höherer Kostenanstieg in Lübeck erwartet

In Lübeck erwartet Techem einen weitaus höheren Kostenanstieg als in Kiel. Dieser liegt bei 5,8 Prozent. Techem erklärte die Unterschiede zwischen den Städten mit abweichenden Witterungsbedingungen.

Fernwärme verteuerte sich in Lübeck um 10,3 Prozent. Die Kosten für Gas stiegen um 6,8 Prozent und die für Strom zum Heizen um 6,3 Prozent. Die Heizölkosten fielen dagegen um 0,3 Prozent.

Der Verbrauch ist 2025 gestiegen

Im bundesweiten Vergleich fällt auch der Kostenanstieg in Lübeck unterdurchschnittlich aus: In den mehr als 50 untersuchten Städten rechnet Techem durchschnittlich mit einem Kostenplus von 8,6 Prozent. "Die Heizperiode 2025 war spürbar kälter als 2024", teilte die Firma mit. Einen deutlichen Anstieg der Heizkosten erwartet auch das Vergleichsportal Verivox.

Vermieter haben gesetzlich bis Jahresende Zeit, Mietern die Heizkostenabrechnung 2025 zu übermitteln.

Quelle: dpa

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