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Mecklenburg-VorpommernNach kühleren Temperaturen höhere Heizkosten erwartet

14.01.2026, 04:02 Uhr
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(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Die Heizkostenabrechnung 2025 könnte für viele Menschen im Nordosten höher ausfallen, schätzt der Energiedienstleister Techem. Und das trotz geringerer Energiepreise.

Schwerin (dpa/mv) - Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich einer Prognose zufolge für das vergangene Jahr auf höhere Heizkosten einstellen. Wegen niedrigerer Temperaturen erwartet der Energiedienstleister Techem, dass die Heizkosten 2025 um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.

Grund dafür sei, dass in den vergangenen Monaten mehr geheizt wurde. Der Verbrauch habe um 8,6 Prozent zugenommen, schätzt Techem. Das würde trotz niedrigerer Energiepreise zu höheren Kosten führen.

Besonders betroffen seien Haushalte mit Fernwärme (plus 10,2 Prozent) und Gas (plus 6,8 Prozent). Beim Strom würden die Kosten demnach um 6,3 Prozent steigen, bei Öl um 0,3 Prozent sinken.

Mecklenburg-Vorpommern auf Platz zwei

Im bundesweiten Vergleich müssten die Verbraucherinnen und Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern verhältnismäßig wenig draufzahlen. Nur in Schleswig-Holstein sei die Kostenerhöhung der Prognose zufolge geringer (plus 2,8 Prozent), auf dem dritten Platz folgt Niedersachsen (plus 5,9 Prozent). In Baden-Württemberg steigen die Heizkosten demnach am stärksten (plus 14,19 Prozent).

Die Prognose für die Heizkostenabrechnung 2025 basiert auf Preis- und Wetterdaten. Voraussetzung für die Berechnung ist demnach, dass der Heizenergieverbrauch mit sinkender Temperatur konstant steigt.

Quelle: dpa

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