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Hamburg & Schleswig-HolsteinHund mutmaßlich mit Luftgewehr angeschossen

19.05.2026, 18:29 Uhr
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Eine Hündin muss nach einer Verletzung eingeschläfert werden. Die Hamburger Polizei untersucht, ob ein Projektil aus einer Luftdruckwaffe für den Tod verantwortlich ist.

Hamburg (dpa/lno) - Eine zwölf Jahre alte Hündin ist in Hamburg mutmaßlich mit einer Luftdruckwaffe angeschossen worden. Sie wurde nach einigen Tagen eingeschläfert, weil sich ihr Gesundheitszustand nicht verbesserte, wie die Polizei mitteilte. Im Bauch der Hündin sei mindestens ein Gegenstand gefunden worden, der ein Projektil aus einer Luftdruckwaffe sein könnte.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, spielte der Hund in einem nicht von außen begehbaren Hinterhof auf einer Grünfläche in der Klosterallee im Stadtteil Harvestehude. Das Tier kehrte verletzt zu seiner Halterin zurück. Diese brachte die Hündin demnach umgehend zum Tierarzt. Das mutmaßliche Projektil wurde danach bei einer Untersuchung in einer Tierklinik gefunden.

Nach dem Tod des Hundes prüft die Polizei nun, ob die Verletzungen durch ein Projektil entstanden sind und dazu geführt haben, dass der Hund eingeschläfert werden musste. Die zuständige Ermittlungsdienststelle für Tierschutzdelikte bei der Wasserschutzpolizei habe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Tötung eines Wirbeltieres aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: dpa

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