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Hamburg & Schleswig-Holstein Neue Chefin am Institut für deutsch-jüdische Geschichte

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Hamburg (dpa/lno) - Die Historikerin und Judaistin Kim Wünschmann wird neue Direktorin des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden. Sie werde ihren Dienst an Deutschlands ältester Forschungseinrichtung für die deutsch-jüdische Geschichte am 19. Oktober aufnehmen, teilte die Wissenschaftsbehörde am Freitag mit. Wünschmann war zuletzt wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte seien unter anderem deutsch-jüdische Geschichte, Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Wünschmann folgt den Angaben zufolge auf Miriam Rürup, die Ende 2020 nach Potsdam an das Moses Mendelssohn Zentrum gewechselt ist.

Jüdisches Leben in Hamburg habe eine bewegende Geschichte, die über 400 Jahre zurückreiche, sagte Wünschmann. "An ihrer Erforschung wirkt seit seiner Gründung 1966 das Institut für die Geschichte der deutschen Juden mit." Diese mittlerweile selbst traditionsreiche Einrichtung zu leiten, freue sie sehr. Schon während ihres Studiums habe sie das Institut als lebendigen Ort des wissenschaftlichen Austauschs kennengelernt. "Bei all meinen Tätigkeiten im akademischen Kontext sowie auch für Gedenkstätten und in der historisch-politischen Bildung steht diese Verbindung aus Forschung und Vermittlung für mich stets im Zentrum", sagte Wünschmann.

© dpa-infocom, dpa:210924-99-348051/2

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