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Hamburg & Schleswig-HolsteinSchulpreis für Stadtteilschule Wilhelmsburg

29.09.2026, 11:03 Uhr
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(Foto: Christian Charisius/dpa)

Der Deutsche Schulpreis gilt als einer der renommiertesten Bildungspreise. Einmal im Jahr wird er vergeben. Der Jury-Preis für gesellschaftlichen Zusammenhalt geht nach Hamburg.

Berlin (dpa/lno) - Der Deutsche Schulpreis ist vergeben worden – und auch die Hamburger Stadtteilschule Wilhelmsburg wurde ausgezeichnet. Sie bekam in Berlin den Preis der Jury für gesellschaftlichen Zusammenhalt, dotiert mit 30.000 Euro.

Die Schule, deren gut 1.200 Schülerinnen und Schüler zu 80 Prozent zweisprachig aufwachsen, habe sich "zu einem Ort entwickelt, der Vielfalt als tragendes Fundament des schulischen Lebens versteht", hieß es zur Begründung. "Die außergewöhnliche Heterogenität der Lernenden versteht die Schule als gesellschaftliche Ressource und Chance."

Als beeindruckend wurden auch der Zusammenhalt des Kollegiums und die Elternarbeit gelobt.

Stadtteilschule als einzige Hamburger Schule in der Endrunde

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg war die einzige Hamburger Schule, die es zusammen mit 14 anderen Nominierten in die Endrunde um den renommierten Preis geschafft hatte.

Der mit 100.000 Euro dotierte Hauptpreis ging in diesem Jahr an die Bertha-von-Suttner-Schule im hessischen Mörfelden-Walldorf. Fünf weitere Schulen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen wurden bei der Preisverleihung in Berlin mit jeweils 30.000 Euro ausgezeichnet.

Preis zum 20. Mal vergeben

Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 für eine besonders gute Schulqualität vergeben. Ausrichter sind die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung. Eine Jury aus Bildungsexperten und Schulpraktikern vergleicht bei den Bewerberschulen sechs Bereiche: "Unterrichtsqualität", "Leistung", "Umgang mit Vielfalt", "Verantwortung", "Schulleben und Netzwerke" sowie "Lernende Schule". Diese Merkmale seien als Kennzeichen guter Schulqualität allgemein anerkannt.

Quelle: dpa

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