Hamburg & Schleswig-HolsteinTeamwunsch für SailGP-Heimspiel: "Sonne, Wind, Podiumsplatz"

Am 22. und 23. August gastiert die Rennsportserie zum zweiten Mal in Sassnitz. Team Germany erhofft sich fürs Heimspiel die gleiche Schubkraft wie im Vorjahr und hat drei Wünsche für den Ostseegipfel.
Sassnitz (dpa/lno) - Das Germany SailGP Team nimmt Kurs auf sein Heimspiel. Zum zweiten Mal nach der Premiere 2025 gastiert die internationale Rennsportliga des Segelsports am 22. und 23. August mit 13 rasenden Rennkatamaranen in Sassnitz auf Rügen. Nach Platz fünf im vergangenen Jahr, peilen Fahrer Erik Kosegarten-Heil und seine Crew auch in diesem Sommer ein Top-Ergebnis an. Teamchef Tim Krieglstein sagte lächelnd: "Ich habe bestellt: Sonne, Wind und einen Podiumsplatz."
Der Auftaktrennsieg und die gute Gesamtleistung vor tosendem Publikum im vergangenen Jahr sind dem deutschen SailGP-Team noch in bester Erinnerung. "Das war gigantisch. Wir haben letztes Jahr alle Erwartungen übertroffen. Nicht nur sportlich. Jeder, der in Sassnitz war, ist mit einem Lächeln nach Hause gegangen. Das bleibt im Kopf", sagte Kosegarten-Heil. Sportlich markiert Sassnitz das neunte von 13 Events in SailGP-Saison sechs, die sonst vor Weltmetropolen wie Sydney, New York oder Rio de Janeiro ausgetragen wird.
Sassnitz wieder als Trendwende?
Das deutsche Team liegt in der Saisonmeisterschaft nach wechselhaften Leistungen in seiner erst dritten Saison auf Platz acht. Als Saisonziel hatte sich das Team von Unternehmer Thomas Riedel, dem viermaligen Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel und weiteren Co-Eigentümern Platz sechs gesetzt. Im vergangenen Jahr hatte das Heimspiel nach zuvor ebenfalls unbeständigen Ergebnissen die positive Trendwende markiert. Nach dem Sassnitz-Erfolg gewann Team Germany 2025 auf dem Genfersee sein erstes Event.
Das Ostseerevier gilt als schnellster Rennkurs der Liga. Das dänische Team Rockwool Racing hatte dort im August 2025 den weiter gültigen Speedrekord von 103,93 km/h aufgestellt. Erwartet werden zum "Stadion-Segeln" vor XL-Zuschauertribünen übers Rennwochenende bis zu 13.000 zahlende Zuschauer. Das ZDF überträgt die Rennen, die am Samstag und Sonntag von 14.00 bis 15.30 Uhr ausgetragen werden.