HessenDas erwartet Sie auf dem Museumsuferfest

Das Museumsuferfest in Frankfurt lockt mit mehr als 500 Veranstaltungen, Musik auf zwölf Bühnen und einem Feuerwerk mit Songs aus und für Frankfurt: Das müssen Sie beim Besuch beachten.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit mehr als 500 Einzelveranstaltungen und einer Million erwarteten Besuchern steht in Frankfurt eines der größten Kulturfestivals Europas vor der Tür. Es wird am Freitag, 28. August, um 18 Uhr offiziell eröffnet. 28 teilnehmende Museen, 12 Bühnen und 400 Stände verwandeln das Museumsufer in ein Festgelände. Das Musikprogramm endet Freitag und Samstag um 00:00 Uhr, am Sonntag um 22:00 Uhr mit dem traditionellen Feuerwerk.
Wie reise ich am besten an?
Der Kernbereich des Museumsuferfestes befindet sich an beiden Ufern des Mains zwischen dem Holbeinsteg und dem Eisernen Steg, teilt die veranstaltende Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main mit. Demnach findet das Fest aber auch in der Innenstadt und rund um den Römerberg statt. Zum Schutz der Veranstaltung werden Sicherheitsbarrieren und Absperrungen aufgestellt.
Zahlreiche Straßen werden gesperrt. "Wir empfehlen daher, die gesperrten Bereiche weiträumig zu umfahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen", sagt die Polizei.
Aus Richtung des Hauptbahnhofes kann man die Straßenbahnlinien 10/11/12/14 nutzen, um Haltestellen des nördlichen Mainufers zu erreichen. Aus Richtung des Südbahnhofes eignen sich hingegen die Straßenbahnlinien 15/16, um Haltestellen am südlichen Mainufer zu erreichen. Mit den U-Bahnen der Linien U1/U2/U3/U8 lässt sich zudem vom südlichen (Schweizer Platz) zum nördlichen (Willy-Brandt-Platz) Mainufer fahren und umgekehrt.
ÖPNV mit dichterer Frequenz und mehr Platz
Zum Museumsuferfest werde das Angebot des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs verstärkt, teilt der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) mit. Man werde in dichterem Takt fahren und längere Busse und Bahnen einsetzen.
Auch der Nachtbetrieb werde auf den belebten Verkehrsachsen hochgefahren: "Für die nächtlichen Heimfahrten empfehlen sich die U-Bahnlinien U4, U5, U7 und U8, die die ganze Nacht hindurch verkehren." Dies gelte auch für die Straßenbahnlinien 11, 12, 16 und 18, für die S-Bahn sowie für die acht Metrobuslinien.
Wo bekomme ich das Ticket her?
Das Ticket für das Museumsuferfest ist ein weißer Button, der für einmalig sieben Euro während des gesamten Festes freien Eintritt in alle teilnehmenden Museen gewährt. Ermäßigungen gibt es keine. Wie der Veranstalter mitteilt, kann der Button direkt in den teilnehmenden Museen oder an Infoständen erworben werden. Kinder ab sechs Jahren benötigen einen Button, in zahlreichen Museen ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre jedoch kostenlos. Eine individuelle Seriennummer auf dem Button ermöglicht außerdem die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Die Gewinner werden am 07.09. per Los ermittelt und kontaktiert, sagt der Veranstalter.
"Ein Wochenende voller Kultur und Vielfalt"
An den drei Festtagen ist für jeden und jede etwas dabei: Kultur- und Kunstliebhaber können das Wochenende in den 28 teilnehmenden Museen verbringen. Workshops, Führungen und Ausstellungen bieten insbesondere für Familien ein reizvolles Angebot. Von Aktionen wie dem "Antifaschistischen Hüpfen" im Museum für Angewandte Kunst oder Dialogen zwischen KI und Wasser im Museum Giersch reicht das Programm – langweilig dürfte da niemandem werden.
Für diejenigen, die lieber ausgelassen feiern wollen, stehen zwölf Bühnen bereit. Vom Latino-Treff über die Regenbogen Arena bis zur Rheinland-Pfalz Weinbühne: Auf dem Museumsuferfest dürfte jeder und jede fündig werden. Mit dabei ist in diesem Jahr auch die Batschkapp, die auf dem Museumsuferfest ihren 50. Geburtstag feiert. Für den bekannten Frankfurter Club sei das eine große Ehre. Er stellt eine eigene Bühne auf die Beine. Geplant ist ein vielfältiges Programm vorwiegend von regionalen Künstlern.
Ein "eigenes Frankfurter Musikfeuerwerk"
Das traditionelle Feuerwerk am Sonntag um 22 Uhr wird von sechs Musikstücken begleitet, die ungefähr 22 Minuten dauern, sagt Veranstalter Thomas Feda. Die Show sei damit länger als im vergangenen Jahr. Die Musikauswahl drehe sich in diesem Jahr um die Stadt Frankfurt. "Das sind alles Musikstücke, die Sie kennen. Das ist Weltmusik, die hier in Frankfurt oder für Frankfurt oder von Frankfurtern produziert und geschrieben worden ist", betont der Veranstalter. "Lassen Sie sich mal überraschen." Zu beobachten ist das Feuerwerk entlang der Mainufer.