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HessenEis und Schnee sorgen für höheren Salzverbrauch auf Straßen

30.01.2026, 15:37 Uhr
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(Foto: Helmut Fricke/dpa)

Hessen Mobil hat in diesem Winter bereits rund 75.500 Tonnen Streusalz verbraucht – mehr als in den Vorjahren. Warum dennoch kein Engpass droht.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Schnee und Eisglätte in Hessen halten die Mitarbeiter des Winterdienstes von Hessen Mobil auf Trab. "Dieser Winter ist für unseren Winterdienst härter als in den zurückliegenden Jahren. Die Kollegen sind definitiv mehr im Einsatz, wenn nötig rund um die Uhr", sagte ein Sprecher der Straßenverkehrsbehörde.

Entsprechend sei auch der Verbrauch von Streusalz gestiegen. Der Durchschnitt der letzten 20 Jahre liege bei circa 81.000 Tonnen. In den vergangenen drei Wintern sei der Verbrauch auf rund 65.000 Tonnen Salz zurückgegangen. "In diesem Winter liegen wir schon deutlich darüber", erklärte der Sprecher. Nach Angaben von Hessen Mobil wurden bis Freitag bereits 75.477 Tonnen Salz gestreut.

Ausreichend Streusalz eingelagert

Knapp werde das Auftausalz deshalb aber nicht, sagte der Sprecher der Landesbehörde. "Wir haben auf jeden Fall genug davon. Die Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien sind da immer auf der Hut und planen das im Vorfeld sorgfältig." Landesweit seien vor dem Winter rund 90.000 Tonnen Salz eingelagert worden.

"Sollte das Salz trotzdem in manchen Regionen mal knapp werden, haben wir die Möglichkeit, sehr kurzfristig nachzubestellen", erläuterte der Sprecher. Grundsätzlich achte Hessen Mobil aber darauf, die Lager im Frühjahr beziehungsweise Sommer zu füllen, weil die Preise für Streusalz dann deutlich günstiger seien, als wenn es in der Hochsaison nachbestellt werden müsse.

Die fast 1.000 Winterdienstbeschäftigten der Verkehrsbehörde in 46 Straßenmeistereien räumen und streuen im Winter rund 15.200 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Quelle: dpa

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