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HessenKampf gegen Japankäfer: Trebur verbrennt Pflanzenabfälle

24.07.2026, 13:34 Uhr
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In Trebur soll mit einer ungewöhnlichen Maßnahme der Japankäfer gestoppt werden. Wie gefährlich ist der invasive Schädling für Gärten und Felder?

Trebur (dpa/lhe) - Zur Bekämpfung des Japankäfers dürfen nach Behördenangaben zum ersten Mal in Hessen Grünabfälle verbrannt werden. Es handle sich um eine Ausnahmezulassung für die Gemeinde Trebur, teilte das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt mit.

Dort waren laut früherer Mitteilung des RP Gießen im Juni fünf Japankäfer gefunden worden, im Sommer 2025 waren es sieben gewesen. Es wurde eine Zone eingerichtet, in der unter anderem die Ausfuhr von Grünschnitt und das Bewässern von Rasenflächen verboten wurde. Die Verbrennung der pflanzlichen Abfälle erfolgt nun zu festgelegten Zeiten unter Aufsicht der Feuerwehr auf einer freien Fläche am Wertstoffhof.

Invasiver Schädling

Die invasive Käferart besitzt laut Regierungspräsidium Gießen ein enormes Schadenspotenzial, der Schädling sei ein Risiko für landwirtschaftliche Betriebe, Gartenbaubetriebe, Parks, Sportplätze und Privatgärten. Erwachsene Tiere fressen Blätter, Früchte und Blüten. Insgesamt stehen mehr als 400 Pflanzen auf ihrem Speiseplan, darunter Obstbäume, Mais und Weinreben.

Die Japankäfer sind vor allem zwischen Juni und September unterwegs. Sie sind rund einen Zentimeter groß, haben einen metallisch glänzenden, grünen Kopf, braune Flügel und am Hinterleib fünf weiße Haarbüschel.

Quelle: dpa

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