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Nordrhein-WestfalenSeltene Mehrlingsgeburt: Geparden-Nachwuchs in Münster

24.07.2026, 15:02 Uhr
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(Foto: Arlt/Allwetterzoo Münster/dpa)

Nur sechs Zitzen, aber sieben Babys: Wie die seltene Mehrlingsgeburt das Leben der Gepardenfamilie im Zoo Münster auf den Kopf stellt.

Münster (dpa/lnw) - Seltene Mehrlingsgeburt im Zoo in Münster: Gleich sieben kleine Geparden tummeln sich in einer Höhle der Anlage. Geboren wurden die Tiere bereits am 7. Juli, wie der Zoo mitteilte. Erst in ein paar Wochen werden die Jungtiere auch für das Publikum verlässlich zu sehen sein. Hinter sich haben die sechs Männchen und ein Weibchen jetzt die ersten Untersuchungen.

"Sie liegen alle in einer guten Gewichtsklasse, haben die Augen auf und machen einen guten Eindruck. Trotzdem darf man nicht außer Acht lassen, dass sieben Jungtiere bei Geparden sehr selten sind und der Mutter entsprechend viel abverlangen", sagt Zootierarzt Carsten Ludwig.

Mutter Alwa hatte sogar acht Babys zur Welt gebracht. Aber eines der Geparden-Jungen hat es nicht geschafft. "Auch in der Natur würden bei solch einem großen Wurf sehr wahrscheinlich nicht alle Jungtiere überleben. Laut der Literatur bilden Geparde im Freiland nur sechs Zitzen an und ziehen auch nur maximal sechs Jungtiere auf", sagt Ludwig.

Für Alwa und Kater Sambesi ist es der zweite Wurf. Der erste Nachwuchs kam im September 2024 zur Welt. Frodo, Sam, Merry, Pippin und Rosi wurden an andere Zoos weitergegeben. Geparden sind nach Angaben des Zoos in Münster eine gefährdete Tierart. Ihre Zahl sinkt. Bei der letzten Erhebung 2021 wurden weltweit 6.517 erwachsene Geparden gezählt.

Quelle: dpa

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