HessenMakkabi-Präsident Meyer mit Verdienstkreuz geehrt

Mehr als 4.000 Mitglieder zählt der von Meyers Vater gegründete Ortsverein. Nun wird sein jahrzehntelanges Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung ausgezeichnet.
Frankurt (dpa/lhe) - Der Präsident von Makkabi Deutschland, Alon Meyer, ist mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein überreichte die Ehrung am Dienstag auf dem Makkabi-Campus in Frankfurt und sagte laut Mitteilung, Meyer sei ein "unermüdlicher Kämpfer für Toleranz und Zusammenhalt" sowie für eine starke Demokratie.
Seit 2007 ist Meyer Präsident des TuS Makkabi Frankfurt, der Ortsverein wurde 1965 von seinem Vater gegründet. Der Verein ist mit mehr als 4.000 Mitgliedern und 27 Abteilungen der mitgliederstärkste Ortsverein im Dachverband Makkabi Deutschland. Seit 2013 steht Meyer zudem an der Spitze von Makkabi Deutschland. Rhein hob Meyers Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung hervor.
Neben seinem Engagement im Sport setzt sich Meyer seit vielen Jahren in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und im Zentralrat der Juden in Deutschland ein. Die Auszeichnung würdige seinen Einsatz für die jüdische Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagte Rhein.