HessenViele Demos in Frankfurt

Tausende demonstrieren in Frankfurt zu internationalen Konflikten. Allein zu einer Demo für die Freiheit im Iran zählte die Polizei mehr als 4.000 Teilnehmende.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mehrere Demonstrationen zu internationalen Konflikten haben am Samstag tausende Menschen nach Frankfurt gezogen. Die größte Versammlung zum Thema Iran zählte in der Spitze mehr als 4.000 Teilnehmende und verlief nach Angaben der Polizei ohne größere Störungen.
Eine Demonstration für die Rechte von Kurden in Syrien begann am Nachmittag am Kaisertor und erreichte mit zeitweise über 3.000 Teilnehmenden die Weseler Werft. Dabei kam es vereinzelt zu Pyrotechnik und dem Zeigen verbotener Symbole, die Polizei leitete Ermittlungen ein. Die Veranstalter hatten 1.000 bis 2.000 Teilnehmer angemeldet.
Deutlich kleiner war eine Versammlung zum Nahostkonflikt auf der Zeil mit rund 150 Teilnehmenden. Dort schritt die Polizei wegen volksverhetzender Inhalte ein und nahm mehrere Personen fest.
Dazu kamen eine Mahnwache für den in den USA getöteten Alex Pretti und weitere Kundgebungen, die sich zum Teil ebenfalls auf Iran und Syrien bezogen. Auch hier gab es nach Angaben einer Sprecherin keine besonderen Vorkommnisse.