Mecklenburg-VorpommernAuf Industriebrache in Loitz wird an Zukunft gefeilt
Die ehemalige Stärkefabrik in Loitz ist derzeit eine Zukunftsfabrik. Fünf Teams aus ganz Deutschland tüfteln an umweltfreundlichen Lösungen für die regionale Wirtschaft.
Loitz (dpa/mv) - Reger Betrieb herrscht derzeit auf der Industriebrache der ehemaligen Stärkefabrik in Loitz (Vorpommern-Greifswald). Bei einem Wettbewerb tüfteln fünf Teams aus ganz Deutschland an Lösungen für eine umweltfreundliche Wirtschaft. Sie bearbeiten dabei Fragestellungen von regionalen Unternehmen, wie Veronika Busch von der Agentur Fint erklärt. Fint organisiert den Wettbewerb, bei dem ein Team etwa ein Blockhaus aus Holzabfällen eines regionalen Unternehmens baut und ein anderes der Frage nachgeht, wie Loitz möglichst C02-neutral Energie erzeugen kann.
Am Samstag soll eine Jury den Sieger küren. Die Teams mit den drei besten Konzepten erhalten 5000 beziehungsweise 3000 und 2000 Euro. Zudem gibt es einen Publikumspreis von den Loitzern: ein Hausbootaufenthalt vor Ort.
Der Wettbewerb ist Teil des Projektes Zukunftsstadt 2030 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Loitz hat es als eine von deutschlandweit acht Kommunen in die dritte Phase des Wettbewerbs geschafft und wird vom Bundesministerium dabei gefördert, Maßnahmen umzusetzen, die das Leben vor Ort verbessern sollen.
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