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Mecklenburg-VorpommernBrand im Müritz-Nationalpark: Glutnester weiter überwacht

23.07.2026, 14:09 Uhr
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Der Großeinsatz wegen des Brandes im Müritz-Nationalpark ist vorbei. Beobachtung und Vorsichtsmaßnahmen bleiben jedoch bestehen. Wie geht es nun weiter?

Kratzeburg (dpa/mv) - Nach dem Großbrand im Müritz-Nationalpark hat die Feuerwehr dem Nationalparkamt wieder die dortigen Flächen übergeben. "Die Einsatzstelle wurde bereits heute an das Nationalparkamt übergeben", teilte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit. Die offizielle Meldung "Feuer aus" konnte demnach aber noch nicht gegeben werden. Weiterhin sind laut Landkreis Glutnester sichtbar.

Die offizielle Meldung erfolge zu gegebenem Zeitpunkt in einer gemeinsamen Entscheidung der Feuerwehr und des Nationalparkamtes. "Es erfolgt dann auch eine Abschlussmeldung an das Lagezentrum M-V und der Einsatz gilt dann als offiziell beendet." Voraussetzung sei, dass die letzten Glutnester gelöscht sind.

Das Nationalparkamt übernehme die Brandwache, also die weitere Beobachtung. Die Brandfläche werde weiterhin mittels Drohnen und Infrarot-Aufnahmen erkundet. Die Freiwillige Feuerwehr Kratzeburg bleibe weiterhin im Einsatz.

Ranger müssen zwei Wochen warten

Dort, wo auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Gefahr von Munition ausgeht, dürfen etwa Ranger laut Nationalparkverwaltung erst nach zwei Wochen wieder das Gelände betreten. Grund ist die Hitze im Boden, die weiterhin Munition zur Explosion bringen könnte. Besucher des Nationalparks dürfen diesen, zur Kernzone des Nationalparks gehörenden Bereich ohnehin nicht betreten - unabhängig vom Feuer.

Sämtliche Wege und Straßen im Nationalpark sind hingegen bereits wieder freigegeben. Das hatte die Nationalparkverwaltung am Mittwoch mitgeteilt.

Bei dem Brand waren laut Umweltministerium rund 400 Hektar des 32.200 Hektar großen Müritz-Nationalparks in Mitleidenschaft gezogen worden. Hunderte Einsatzkräfte hatten etwa eine Woche an der Eindämmung gearbeitet.

Quelle: dpa

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