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Mecklenburg-VorpommernCamping im Sommer wird in MV teurer – 43 Euro pro Nacht

12.03.2026, 11:42 Uhr
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Mecklenburg-Vorpommern ist bei Campingfans beliebt. Für einen Stellplatz müssen sie in der kommenden Hochsaison jedoch vielerorts mehr zahlen. In einer Region sinken die Preise aber leicht.

Schwerin (dpa/mv) - Wer Campingurlaub in Mecklenburg-Vorpommern machen will, muss in diesem Sommer vielerorts etwas mehr zahlen. Eine Übernachtung in der Hochsaison im Juli und August koste im Land im Schnitt 43 Euro, wie der ADAC Hansa mitteilte. Das seien rund neun Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Damit sei Camping in MV teurer als in vielen anderen Bundesländern.

Bundesweit wurden die Preise demnach um sieben Prozent auf durchschnittlich 41 Euro pro Nacht erhöht. Für die Analyse hat das ADAC-Campingportal Pincamp die Übernachtungspreise für eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind inklusive Stellplatz ausgewertet. Zeltplätze wurden demnach nicht berücksichtigt.

Am teuersten ist es an der Ostseeküste

Allerdings sind die Preise laut ADAC an der Ostseeküste deutlich teurer als im Landesinneren. Während eine Nacht an der mecklenburgischen Küste durchschnittlich 48 Euro koste, seien es an der Seenplatte 40 Euro. In beiden Regionen sei der Preis jeweils um neun Prozent gestiegen. Camping auf Rügen sei im Vergleich zum Vorjahr nur leicht teurer, in Fischland-Darß-Zingst sogar etwas günstiger geworden (jeweils 42 Euro).

In der Nebensaison liegen die Preise in MV demnach im Schnitt 24 Prozent unter denen der Hochsaison. Das sei die größte Ersparnis im Vergleich zu den anderen Bundesländern.

Camping in Deutschland trotzdem günstig

Im europäischen Vergleich bleibe Camping in Deutschland günstig, so wie auch in Norwegen (38 Euro) und Schweden (40 Euro). In Kroatien würden Urlauberinnen und Urlauber dagegen 73 Euro pro Nacht zahlen, in Italien 63 Euro. Insgesamt wurden bei der Analyse demnach die Preise von rund 2.300 Campingplätzen in den zwölf wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper ausgewertet.

Quelle: dpa

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