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Mecklenburg-VorpommernSchwesig bedauert Ausscheiden von Kabinettsmitgliedern

25.09.2026, 11:59 Uhr
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In einer neuen Landesregierung muss Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf drei langjährige Mitstreiter verzichten. Sie bedauert das, äußert aber zugleich Verständnis.

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Absagen von ihrer Stellvertreterin Simone Oldenburg (Linke), Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (beide SPD) an eine Weiterarbeit in der neuen Regierung bedauert. Zugleich äußerte sie in einer Erklärung Verständnis für deren Entscheidungen und dankte ihnen.

Alle drei hatten angekündigt, in der neuen Legislaturperiode auf ihre Posten zu verzichten.

Schwesig dankt ausscheidenden Regierungsmitgliedern

Bildungsministerin Oldenburg (Linke) habe "entscheidend dazu beigetragen, dass die Landesregierung aus SPD und der Linken erfolgreich zusammengearbeitet hat", erklärte Schwesig. "Sie war Anker für Stabilität und Verlässlichkeit." Oldenburg hatte private Gründe für ihren Rückzug genannt.

Mit Dahlemann, der mit seinem Rückzug die Konsequenz aus dem Verlust seines Direktmandats im Wahlkreis Vorpommern-Greifswald zog, verbinde sie eine "langjährige enge Zusammenarbeit", so Schwesig weiter. "Wir haben oft bis spät in die Nacht an schwierigen Entscheidungen gesessen. Sein Rat war mir sehr wichtig."

Martin habe ihr bereits vor vielen Monaten gesagt, dass sie in der neuen Legislatur nicht mehr als Ministerin zur Verfügung stehe. Sie verbinde "eine besonders langjährige, sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit". Martin hatte familiäre Gründe für ihren Rückzug genannt.

Quelle: dpa

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