Mecklenburg-VorpommernStiftung fördert 57 Denkmäler in Mecklenburg-Vorpommern

Auch in MV haben viele Denkmale von einer Förderungen durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz profitiert. Ihnen soll so eine Zukunft gesichert werden - mit teils neuer Nutzung.
Malchin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr 57 Denkmale einen Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erhalten. Mehr als zwei Millionen Euro konnten nach Angaben der Stiftung so im Nordosten gebunden werden. Deutschlandweit konnten demnach im Jahr 2023 mehr als 570 Denkmalschutzobjekte mit rund 28,9 Millionen Euro unterstützt werden.
Als Beispiel für Förderungen verwies die Stiftung etwa auf das Alte Wasserwerk in Malchin. Es wurde laut Stiftung 1901 gebaut und ging 1903 in Betrieb. Genutzt wurde es bis 1984/85. Es handle sich um einen neogotischen Bau. Er solle zur Umweltbildungsstätte werden mit Kulturprogramm und Lehrveranstaltungen - rund um die Themen Wasser und Umweltschutz.
Andere Projekte sind laut Stiftung die Festung Dömitz, die St. Marienkirche in Ueckermünde oder der Rathauskeller in Wismar, wo die DSD nach eigenen Angaben die klimatechnische Sanierung förderte.
Die Förderverträge in MV wurden laut Stiftung möglich dank zahlreicher privater Spenden, der Erträge der DSD-Treuhandstiftungen sowie der Erträge der Lotterie Glücksspirale, von denen die Denkmalschutzstiftung profitiert.