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Mecklenburg-VorpommernÜberflutungen sorgen für Einsätze – Aufkommen geht zurück

23.02.2026, 16:29 Uhr
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Nach dem Eis kommt das Wasser: Tauwetter, Regen und gefrorene Böden sorgen in MV für Überflutungen und viel Arbeit für Einsatzkräfte. Inzwischen ist von Entspannung die Rede.

Bentwisch (dpa/mv) - Überflutungen wegen Tauwetter, Regen und teils noch gefrorenen Böden haben auch zum Wochenstart Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt.

In Bentwisch bei Rostock etwa waren Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) seit Sonntagabend im Einsatz, weil Wassermassen wegen eines verstopften Durchlaufs unter einem Bahndamm nicht ausreichend abfließen konnten. Wassergräben traten über ihre Ufer und Straßen mussten gesperrt werden, wie Ortswehrführer Maik Kuhlmann sagte. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Man habe versucht, den Ablauf freizubekommen, auch mit einem Bagger. Schließlich habe man das Wasser über den Bahndamm herüber gepumpt. Zeitweise stand das Wasser laut Kuhlmann 1,50 Meter höher als normalerweise.

Lage entspannt sich

Die Lage war am frühen Montagvormittag laut Kuhlmann unter Kontrolle. "Wir haben noch ein paar Kameraden jetzt da. Die sind noch beim Pumpen. Aber das sind jetzt so die letzten Züge." Das dortige Umspannwerk sei nicht in Gefahr gewesen. In eine benachbarte Tischlerei sei Wasser gelaufen. Man habe das Gebäude mit Sandsäcken geschützt. Schon das ganze Wochenende sei die örtliche Feuerwehr wegen Überschwemmungen im Einsatz gewesen.

Ähnliche Mitteilungen kamen aus anderen Landesteilen. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liefen am Montagnachmittag nach Angaben eines Sprechers noch etwa 15 Einsätze wegen des Wassers und Regens. Das Geschehen habe aber im Vergleich zum Vortag merklich abgenommen. Am Wochenende habe es 216 Einsätze gegeben.

Im Landkreis Rostock, zu dem auch Bentwisch zählt, verzeichneten die Freiwilligen Feuerwehren seit Freitag 275 Einsätze. "Die Hochwasserlage im Landkreis Rostock infolge des Tauwetters entspannt sich zunehmend", teilte der Landkreis mit.

Verstärkung von jenseits der Landesgrenze

Nach Angaben der Stralsunder Regionalstelle des THW, die für die Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte zuständig ist, gab es am Montagnachmittag noch sieben offene Einsatzstellen. Die Anzahl sei rückläufig. "Die Lage entspannt sich", sagte ein Sprecher.

Am Wochenende habe man unter anderem wegen überfluteter Fahrbahnen und vollgelaufener Keller Einsatzkräfte auch aus Hamburg, Lübeck oder Ratzeburg hinzugezogen, weil die eigenen Kräfte nicht mehr ausgereicht hätten. Diese seien aber inzwischen wieder auf dem Rückweg.

Quelle: dpa

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