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Mecklenburg-VorpommernWarnstreiks an Schulen – Betreuung in Grundschulen gesichert

28.01.2026, 13:45 Uhr
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An einigen Schulen in MV dürfte wegen eines Warnstreiks erneut Unterricht ausfallen. Für Grund- und Förderschulen gibt es aber Regelungen für Notdienste.

Schwerin (dpa/mv) - Die Gewerkschaften haben anlässlich eines bundesweiten Aktionstages auch in Mecklenburg-Vorpommern tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Dadurch könne es an Schulen zu Unterrichtsausfällen kommen, warnte das Bildungsministerium.

Laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fahren Delegationen aus MV mit Bussen zu zentralen Veranstaltungen in Hamburg und Berlin. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, die am 11. Februar fortgesetzt werden. Verbeamtete Lehrer dürfen nicht streiken.

Das Ministerium wies darauf hin, dass die Betreuung in Grundschulen und Förderschulen gesichert sei. Dort würden bei Bedarf Notdienst eingerichtet. An den Grund- und Förderschulen, an denen verbeamtete Lehrkräfte eingesetzt seien, übernähmen diese eine Betreuung im Notfall.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 65 Prozent der 12.880 Lehrkräfte an den öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen tarifbeschäftigt, 35 Prozent der Lehrkräfte sind verbeamtet.

Quelle: dpa

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