Niedersachsen & Bremen54-Jähriger fährt in Baustelle und landet mit Auto in Grube

Mitten in der Nacht rauscht ein 54-Jähriger auf der A27 in eine Baugrube – das Auto vollkommen zerstört, der Fahrer schwer verletzt. Was die Polizei sonst noch entdeckte.
Hagen im Bremischen (dpa/lni) - Ein Autofahrer ist auf der Autobahn 27 bei Hagen im Bremischen in einen gesperrten Baustellenbereich gefahren und mit seinem Wagen in einer großen Baugrube gelandet. Der 54-Jährige aus Bremerhaven wurde bei dem Unfall im Landkreis Cuxhaven in der Nacht zum Samstag schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Er kam in ein Krankenhaus.
Fahrer übersah 20 mal 20 Meter großes Loch in der Fahrbahn
Nach Angaben der Polizei wird der Verkehr in dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Hagen und Stotel in Richtung Cuxhaven derzeit auf die Gegenfahrbahn geleitet. Der Mann habe dies offenbar nicht erkannt und sei weiter in den Baustellenbereich gefahren. Dort übersah er den Angaben zufolge ein etwa 20 mal 20 Meter großes und rund 2 bis 2,5 Meter tiefes Loch in der Fahrbahn.
Der Wagen des Mannes hob laut Polizei am Ende der Fahrbahn ab und prallte gegen das hintere Ende der Baugrube. Das Auto sei so stark verformt worden, dass der Fahrer nicht aussteigen konnte. Bei der Unfallaufnahme hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand – eine Blutprobe wurde entnommen.
54-Jähriger beleidigte die eingesetzten Beamten
Der Schaden wurde auf rund 15.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme beleidigte der 54-Jährige nach Polizeiangaben zudem die eingesetzten Beamten. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.