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Niedersachsen & BremenDrei Tage feiern am Wattenmeer: "Watt en Schlick" beginnt

31.07.2026, 05:03 Uhr
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Längst gehört das kleine Open-Air-Event fest zum norddeutschen Festivalkalender. Mehr als 6.000 Festivalgäste werden in Friesland erwartet – und viele bekannte Künstler.

Dangast (dpa/lni) - Tanzen, Feiern und Musikhören vor der maritimen Kulisse des Wattenmeers: Zum "Watt en Schlick Fest" werden an diesem Wochenende wieder rund 6.000 Besucherinnen und Besucher am Nordseestrand im friesischen Dangast erwartet. Zum Programm von Freitag bis Sonntag zählen mehr als 80 Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Shows und Performances.

Headliner zum Auftakt des kleinen, dreitägigen Open-Air-Festivals ist die deutsche Indie-Pop-Band Giant Rooks. Das "Watt en Schlick Fest" ist nach Angaben einer Festival-Sprecherin weitgehend ausverkauft. Es gebe nur noch wenige Tageskarten, hieß es.

Das Musikprogramm ist wie bei dem Festival seit jeher üblich bunt gemixt: Von Indie-Pop und Rock über Rap, Hip-Hop und Elektro. Auf den insgesamt fünf Bühnen stehen unter anderem der französische Elektro-Pop-Künstler Sébastien Tellier (Headliner am Samstag), die Techno-Marching-Band Meute, die britische Popsängerin Holly Humberstone und der Rapper Disarstar.

Was abseits der Konzerte geboten wird

Darüber hinaus sind Filmvorführungen und Lesungen Teil des Programms, etwa mit Umweltaktivistin Luisa Neubauer, Entertainer Wigald Boning, Autorin Ronja von Rönne und Schriftsteller Heinz Strunk. Das Performancekollektiv Artistic Research Institute of Plankton lädt das Festivalpublikum zudem ein, das Wattenmeer spielerisch und interaktiv zu entdecken.

Die Festivalmacher wollen mit dem "Watt en Schlick Fest" einen Ort für Begegnungen und Austausch schaffen – über Generationen hinweg. "Das "Watt En Schlick Fest" lebt davon, dass Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergründe zusammenkommen", sagte Festivalleiter Till Krägeloh, der das Festival 2014 gegründet hat, in einer Mitteilung. "Ich halte es für immens wichtig, dass Orte für Musik, Kunst und Kultur, die die Menschen miteinander verbinden, ihren Platz in unserer Gesellschaft haben. Der friedliche Austausch und das gemeinsame Feiern - das ist für mich auch gelebte Demokratie."

Quelle: dpa

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