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SachsenTicketpreise im Nahverkehr steigen zum 1. August

31.07.2026, 04:31 Uhr
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(Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB)

Regelmäßig zum 1. August werden die Ticketpreise im Nahverkehr erhöht. Das ist auch in diesem Jahr wieder so. Wo Fahrgäste mehr zahlen müssen.

Leipzig (dpa/sn) - Die Fahrgäste im Nahverkehr in Sachsen müssen ab 1. August vielerorts mehr für die Tickets zahlen. Die Verkehrsverbünde in Ostsachsen, im Vogtland und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) haben Tarifsteigerungen angekündigt. Im Tarifgebiet des VVO rund um Dresden waren die Preise bereits im April um durchschnittlich 3,3 Prozent angehoben worden.

Im ZVON-Tarifgebiet in Ostsachsen gehen die Preise im Schnitt um 7,3 Prozent in die Höhe. Betroffen seien insbesondere die Tageskarten im Regionalverkehr, hieß es. Dagegen blieben die Tarife für das Bildungsticket, das Seniorenticket und die Preise für Schülergruppen unverändert. Auch am Preis des bundesweit gültigen Deutschlandtickets ändert sich nichts.

Viele Ticketarten verteuern sich

Im Vogtlandnetz steigen die Preise im Schnitt um 8,49 Prozent. Unter anderem kostet eine Tageskarte künftig 13 Euro statt wie bisher 12 Euro. Auch Einzelfahrscheine und Mehrfahrtenkarten werden teurer.

Im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes, das Teile von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst, entwickeln sich die Ticketpreise je nach Region unterschiedlich. In den Landkreisen Altenburger Land, Burgenlandkreis, Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie Saalekreis erhöhen sich die Preise im Schnitt um 5,56 Prozent, wie der MDV mitteilte.

In Leipzig wird die Nutzung des Nahverkehrs durchschnittlich 5 Prozent teurer und in Halle 3,2 Prozent. Eine Einzelfahrt in Leipzig wird künftig 3,80 Euro statt wie bisher 3,60 Euro kosten. In Halle erhöht sich der Preis für einen Einzelfahrschein um zehn Cent auf 3,50 Euro.

Mehrkosten für Personal und Energie

Alle Verkehrsverbünde begründen die Preisanpassungen mit gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Treibstoffe. Zugleich nutzten sehr viele Menschen inzwischen das Deutschlandticket oder das stark subventionierte Bildungsticket für Schülerinnen und Schüler. Die Einnahmen daraus erwirtschafteten jedoch nicht die Kosten, die aus der Beförderung der Fahrgäste entstehen.

Quelle: dpa

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