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Niedersachsen & BremenRutschende Lastwagen, gesperrte Autobahnen und Unfälle

30.01.2026, 14:29 Uhr
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(Foto: -/Polizeiinspektion Rotenburg/dp)

Rutschende Lastwagen blockieren Autobahnen, Autos kommen von der Straße ab. Das Winterwetter sorgt für glatte Straßen und zahlreiche Unfälle. Wo was genau passierte.

Hannover (dpa/lni) - Auf glatten oder schneebedeckten Straßen hat es zahlreiche Unfälle in Niedersachsen gegeben. Meist blieb es bei Blechschäden und leichten Verletzungen, wie verschiedene Polizeistationen mitteilten. Mancherorts sorgten die Unfälle für größere Verkehrsbehinderungen.

Rutschende Lastwagen blockieren die Fahrbahn

So wurde die Autobahn 7 nahe Soltau in Fahrtrichtung Hamburg nach einem Unfall mit drei beteiligten Sattelzügen stundenlang voll gesperrt. Die Bergung sei schwierig, sagte ein Polizeisprecher. Demnach stand am Vormittag ein Lastwagen quer auf der Fahrbahn, einer befand sich im Graben und einer stand auf dem Seitenstreifen. Der Abschnitt Landkreis Heidekreis sollte voraussichtlich am späten Nachmittag wieder freigegeben werden. Bei dem Unfall wurden nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen leicht verletzt.

Die Polizei Hildesheim warnte: "In vielen Bereichen haben wir glatte und rutschige Straßenverhältnisse - bitte fahrt vorsichtig und plant mehr Zeit ein!" In der Nacht und am Vormittag gab es demnach zahlreiche Unfälle auf der A7 und A27 - meist mit Blechschäden.

Fahrzeuge landen im Graben

Die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen wurde zwischen den Anschlussstellen Bockel und Stuckenborstel niedersächsischen Landkreis Rotenburg nach witterungsbedingten Verkehrsunfällen für mehrere Stunden voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei verlor ein 36-jähriger Mann, der mit einem Autotransporter-Gespann in Richtung Bremen unterwegs war, auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Zugmaschine landete im Graben, der Anhänger mit geladenen Autos riss ab und blieb auf der Fahrbahn stehen. Verletzte wurde niemand.

Auf derselben Strecke geschah am frühen Morgen ein weiterer Unfall. Ein 51-Jähriger verlor mit seinem Sattelzug auf glatter Fahrbahn die Kontrolle, das Fahrzeug geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam anschließend quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Der leicht verletzte Fahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Bei weiteren Unfällen auf der A1 blieb es bei Sachschäden, wie die Polizei mitteilte.

18-Jährige lebensgefährlich verletzt

Ein besonders schwerer Unfall geschah auf einer Kreisstraße im Landkreis Rotenburg. Eine 18-jährige Fahranfängerin geriet mit ihrem Auto in einer Linkskurve ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen zwei Straßenbäume und überschlug sich mehrfach. Das Fahrzeug kam schließlich im Schnee auf dem Dach liegend zum Stillstand. Einsatzkräfte befreiten die lebensgefährlich verletzte Frau aus dem Wrack und brachten sie ins Krankenhaus.

Unfälle mit Bussen

Auch auf anderen Straßen gerieten Menschen mit ihren Fahrzeugen ins Rutschen - etwa in der Region Hannover. Meist kamen die Menschen mit Blechschäden und einem Schrecken davon. Mitunter gab es Unfälle mit Bussen. Im Landkreis Diepholz rutschte ein Schulbus auf einer schneeglatten schmalen Straße in einen Graben. Verletzt wurde niemand. Ein Ersatzbus brachte die Schülerinnen und Schüler sicher, aber verspätet, zur Schule.

Die Polizei in Lüneburg warnte vor Glätte auf den Nebenstraßen. Diese seien - anderes als Hauptstraßen - nicht geräumt und deswegen sehr glatt.

Quelle: dpa

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