Niedersachsen & BremenSturmkatastrophe - Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Ein schwerer Sturm trifft eine Stadt und hinterlässt große Schäden: Wie Drohnen, autonome Fahrzeuge und künstliche Intelligenz Einsatzkräfte dann unterstützen können, zeigt eine Übung in Braunschweig.
Braunschweig (dpa/lni) - Den Katastrophenfall nach einem schweren Sturm mit blockierten Straßen, einem Stromausfall und fehlender Kommunikation haben Einsatzkräfte und Experten in Braunschweig geprobt. Bei der realitätsnahen Übung kamen unter anderem Satellitendaten, Drohnen, autonome Fahrzeuge, Robotik und künstliche Intelligenz zum Einsatz, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitteilte. Zusammen zeigten 16 Institute, wie moderne Technologien in solchen Situationen unterstützen können.
Für das Szenario wurde angenommen, dass ein schwerer Sturm in Teilen des Braunschweiger Stadtgebiets erhebliche Schäden verursacht hat. In diesem Katastrophenszenario sollen betroffene Gebiete schnell identifiziert, die Versorgung und Evakuierung von Personen ermöglicht und kritische Infrastruktur gesichert werden. Die Demonstration zeigte, wie die entwickelten Systeme und die verschiedenen Technologien im städtischen Umfeld zusammenwirken und helfen, den Katastrophenschutz zu verbessern.