Nordrhein-WestfalenLandeskriminalamt warnt vor betrügerischen E-Mails

Betrüger wollen im Namen einer Bundesbehörde an Geld oder persönliche Daten kommen. Mehr als 570 vollendete und versuchte Fälle hat das LKA NRW seit 2025 erfasst.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen warnt vor betrügerischen E-Mails. Kriminelle würden sich als Bundeszentralamt für Steuern ausgeben und sensible personenbezogene Daten oder Geldzahlungen verlangen. Für den Zeitraum 2025 bis Ende September 2026 hat das LKA mehr als 570 vollendete und versuchte Taten nach diesem Muster erfasst.
Die Schreiben behaupten laut LKA, dass offene Steuerforderungen, ausstehende Offenlegungspflichten oder behördliche Maßnahmen anfallen würden. Die Bezeichnung und das Logo des Bundeszentralamtes werden hierbei von den Tätern missbraucht. Oft würden E-Mails der Betrüger PDF-Anhänge enthalten und Geldbeträge im dreistelligen Euro-Bereich fordern.
Nicht unter Druck setzen lassen
Das LKA weist darauf hin, keine ungeprüften Zahlungen unter Druck zu leisten oder verdächtige Anhänge und unbekannte Links zu öffnen. Vorher sollte die Echtheit der Nachricht überprüft und bei einem Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Auch sensible Daten sollten unter Verschluss bleiben. Bei einer dennoch erfolgten Überweisung sollten Betroffene nach Angaben des LKA umgehend ihre Bank kontaktieren.