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Nordrhein-WestfalenLehrergewerkschaft: Schultüten sind nicht das Wichtigste

20.08.2026, 07:48 Uhr
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Die Lehrergewerkschaft VBE betont: Nicht die Größe der Schultüte zählt, sondern wie Eltern den Schulstart begleiten. Was für Kinder wirklich wichtig ist.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Zur Einschulung von rund 172.000 Kindern in Nordrhein-Westfalen Anfang September hat die Lehrergewerkschaft VBE an Eltern appelliert, sich beim Befüllen der Schultüte nicht unter Druck setzen zu lassen. Größe, Preis und Zahl der Geschenke sagten nichts darüber aus, wie wichtig einem Erwachsenen das Kind sei, teilte der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW mit.

"Die Schultüte ist eine persönliche Geste und kein Wettbewerb. Ein guter Schulstart darf keine Frage des Geldbeutels sein", erklärte die Landesvorsitzende Anne Deimel. Natürlich dürfe auch etwas Süßes hinein. "Hinzukommen können nützliche Kleinigkeiten für den Schulalltag. Besonders wertvoll ist häufig ein persönlicher Brief, in dem Eltern oder andere Bezugspersonen dem Kind gute Wünsche mit auf den Weg geben."

VBE: Eltern sollen vermitteln, dass Schule Freude macht

Der erste Schultag entscheide mit, ob Kinder sich von Beginn an aufgehoben und sicher fühlten. "Daher ist es so wichtig, sich die Zeit zu nehmen, ihnen zu vermitteln, dass Schule einerseits Freude macht und sie andererseits in ihrer gesamten Persönlichkeit angenommen werden", so Deimel weiter.

Der erste Schultag sei ein wichtiger Schritt im Leben eines Kindes und der Beginn eines neuen Lern- und Entwicklungsweges. "Kinder brauchen dafür Zuversicht, verlässliche Beziehungen und die Gewissheit: Ich bin willkommen, mir wird etwas zugetraut und ich darf in meinem eigenen Tempo lernen."

Quelle: dpa

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