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SachsenBrücke Budapester Straße in Dresden ab Montag wieder frei

20.08.2026, 07:41 Uhr
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Das Problem der Stadt Dresden mit maroden Brücken ist etwas kleiner geworden: Die Brücke an der Budapester Straße kann vorerst weiter genutzt werden. Ein Belastungstest ist erfolgreich gewesen.

Dresden (dpa/sn) - Nach einem erfolgreichen Belastungstest ist die Brücke an der Budapester Straße in Dresden ab kommenden Montag wieder für den Busverkehr und Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen frei. Die Tragfähigkeit des Bauwerks sei unter den getroffenen Sicherungsmaßnahmen mittelfristig gegeben, teilte die Stadtverwaltung mit.

Schäden am Spannstahl der Brücke

Die Stadt hatte den Verkehr auf der Brücke im Mai vorsorglich eingeschränkt, nachdem bei Messungen neue Schäden am Spannstahl festgestellt worden waren. An besonders betroffenen Teilen der Brücke hatte man deshalb zusätzliche Schwerlaststützen installiert. "Diese Notunterstützungen funktionieren wie vorgesehen und stabilisieren das Bauwerk zuverlässig", hieß es.

Belastungstests erfolgreich

Am 10. und 11. August wurde die Brücke einem Belastungstest unterzogen. Dabei seien keine weiteren kritischen Schäden oder unzulässigen Verformungen aufgetreten, teilte die Verwaltung mit. "Die Ergebnisse der Untersuchungen sind eine große Erleichterung. Wir können die Brücke weiter nutzen", sagte Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne).

Mit der Wiederinbetriebnahme ist eine der wichtigsten Verbindungen zur Innenstadt wieder zu nutzen. Auch die bestehende Buslinie 62 könne wieder ohne Umleitung verkehren. Die Freigabe erfolgt schrittweise - zunächst auf einer Fahrspur je Fahrtrichtung. Für Schwerlastverkehr bleibt die Brücke den Angaben zufolge weiter gesperrt.

Carolabrücke wurde nach Schäden abgerissen

Die Dresdner Carolabrücke – ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit – war in der Nacht zum 11. September 2024 überraschend teilweise eingestürzt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch die beiden stehengebliebenen Brückenzüge wurden so stark beschädigt, dass sie komplett abgerissen wurde. Als Ursache für den Einsturz gilt Korrosion, die zum Versagen von Spanngliedern führte.

Quelle: dpa

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