Nordrhein-WestfalenZwangsräumung eskaliert - Polizei findet Leiche

Ein Gerichtsvollzieher betritt ein Gehöft, plötzlich eskaliert die Lage: Möbel brennen, Spezialkräfte greifen ein - und stoßen auf eine Leiche. Was bisher bekannt ist.
Herford (dpa/lnw) - Eine Zwangsräumung ist in Herford eskaliert – und ein Mann tot gefunden worden. Ein 69-jähriger Herforder habe offenbar versucht, die Räumung zu verhindern und sich in einem Haus verschanzt, teilte die Polizei mit.
Ein Gerichtsvollzieher hatte das Gehöft betreten, um die geplante Räumung zu vollziehen. Da auf dem Gelände ein großer Hund frei herumgelaufen sei, habe er sich bedroht gefühlt und die Polizei hinzugezogen.
Dann sei Rauch aus dem Gebäude gedrungen - offensichtlich weil Möbel in Brand gesetzt worden seien. Rettungskräfte und Feuerwehr wurden alarmiert. Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt.
Die Polizei rückte mit Spezialkräften an, die sich gegen 12.15 Uhr mit Sprengsätzen Zugang zum Haus verschafften und dort auf die Leiche eines Mannes stießen. Einsatzkräfte löschten das Feuer. Schüsse seien nicht gefallen. Der Gerichtsvollzieher und alle weiteren Einsatzkräfte seien unverletzt geblieben. Der Hund wurde eingefangen und in ein Tierheim gebracht.