Nordrhein-WestfalenWieder Teilausfälle bei Bussen und Bahnen am Samstag möglich

Die Warnstreikwelle im kommunalen Nahverkehr geht weiter. Verdi bestreikt wieder ausgewählte Betriebshöfe, in den Busse und Bahnen stehen. Das kann mancherorts Folgen für die Fahrgäste haben.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr können auch an diesem Samstag (21. März) in diversen Städten von Nordrhein-Westfalen zu Einschränkungen bei Bus und Bahnen führen. Die Gewerkschaft Verdi ruft in ausgewählten Betriebshöfen von etlichen Nahverkehrsbetrieben Mitarbeiter zu Arbeitsniederlegungen auf, wie eine Sprecherin sagte.
Je nach betroffenem Standort kann es nach Einschätzung der Gewerkschaft zu Einschränkungen auf einzelnen Linien und Strecken kommen. In kleineren Unternehmen könne es zu Ausfällen im gesamten Streckennetz kommen.
Die Liste der Nahverkehrsbetriebe, deren Streckennetz durch den Warnstreik betroffen sein könnte, umfasst 14 der insgesamt rund 30 vom Tarifkonflikt betroffenen Unternehmen. Darunter sind die KVB (Köln), die Rheinbahn (Düsseldorf) sowie die Stadtwerke in Wuppertal, Krefeld und Hamm.
Im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr geht es um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW. In zwei Verhandlungsrunden ist bislang keine Einigung erzielt worden. Die dritte Tarifrunde beginnt am 24. März und ist für drei Tage angesetzt. Während der Verhandlungen sind keine Warnstreiks geplant.