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Nordrhein-WestfalenSozialwohnungsbestand schrumpft trotz Rekordinvestitionen

02.02.2026, 10:31 Uhr
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Eine schöne Wohnung mit kleinem Einkommen zu finden, gleicht heutzutage fast einem Lotto-Gewinn. Die Bauministerin erklärt, wie sich die Zahlen in NRW entwickeln.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Bestand an preisgebundenen Sozialwohnungen sinkt in Nordrhein-Westfalen weiter. Im vergangenen Jahr gab es hier noch rund 464.000 solcher Wohneinheiten - fast 11.000 weniger als ein Jahr zuvor. Dabei handle es sich allerdings nicht um einen nordrhein-westfälischen Sonderfall, sondern eine bundesweite Entwicklung, erläuterte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) in Düsseldorf. Zudem habe sich der Rückgang in den vergangenen Jahren deutlich abgeschwächt.

Mit rund 2,4 Milliarden Euro für 13.356 Wohnungen habe NRW mehr denn je in den Bau und die Sicherung von Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen investiert. Speziell im Mietwohnungsneubau sei mit 8.037 Wohneinheiten sogar ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit "der beste Wert seit 20 Jahren" erreicht worden.

Quelle: dpa

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