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Nordrhein-WestfalenWie man das passende Studium in NRW findet

13.08.2026, 13:14 Uhr
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Der Abiturjahrgang 2026 ist kleiner, die Auswahl an Studiengängen bleibt riesig. Warum jetzt bessere Zulassungschancen locken und wie ein Hochschulfinder dabei hilft, das Richtige zu entdecken.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Studieninteressierte in Nordrhein-Westfalen können seit kurzem auf einer einzigen Plattform Informationen über mehr als 2.000 grundständige Studiengänge an 65 Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen abrufen. Ein eigens dafür entwickelter Hochschulfinder sucht den passenden Standort nach individuell einstellbaren Filtern, der nicht allein akademische Interessen berücksichtigt.

Zweieinhalb Monate nach dem Aufschlag von 36 staatlichen Hochschulen, die erstmals auf einer gemeinsamen Plattform ihre Angebote bewerben, zog die Landesrektorenkonferenz (LRK) der Universitäten eine Zwischenbilanz: "Für viele Studieninteressierte geht es längst nicht mehr nur um das passende Fach, sondern ebenso um den Studienort, das Lebensumfeld und die persönlichen Perspektiven."

Was enthält der Hochschulfinder?

Unter dem Link finden sich 65 Kacheln mit Haupt- und Nebenstandorten der 36 staatlichen Hochschulen, die die gemeinsame Kampagne initiiert hatten. Dahinter verbergen sich detaillierte Informationen zum jeweiligen Studiengang, zur Immatrikulation, zu Beratungsangeboten und vieles mehr. Nicht enthalten sind die privaten und kirchlichen Hochschulen.

Wie kann man ein passendes Angebot herausfiltern?

Auf der Homepage finden sich drei Hauptkategorien: Studium und Zukunft, Stadt und Kultur sowie Mobilität. Hier lassen sich zahlreiche individuelle Vorgaben und Wünsche einstellen, darunter: die Studienrichtung, Zulassungsvoraussetzungen, die Stadtszene, Wohnkosten, Kultur- und Freizeitangebote, Natur- und Wassernähe sowie die Anbindung an Schiene und Flughäfen oder auch die nächste Großstadt. Aus der Kombination fachlicher Prioritäten und persönlicher Lebensvorstellungen schlägt der Hochschulfinder dann Standorte vor.

Warum kommt die Plattform jetzt erst?

Tatsächlich gab es einen konkreten Anlass für die Kampagne zum Studienstandort NRW: Durch die Rückkehr zu neun Jahren Regelzeit am Gymnasium ist der Abiturjahrgang 2026 in NRW deutlich kleiner ausgefallen. Das Studienangebot bleibt aber unverändert. "Studieninteressierte aus ganz Deutschland profitieren dadurch von besseren Zulassungschancen und einer größeren Auswahl", erklärte die LRK. Umso wichtiger sei eine gute Orientierung bei der Studienwahl.

Aus einem klassischen Studiengangverzeichnis werde mit dem Hochschulfinder "ein innovatives Entscheidungswerkzeug, das Studium und Lebensumfeld gemeinsam denkt". Ziel sei es, Studierende aus ganz Deutschland bei der Wahl des passenden Studienortes zu unterstützen und die Vielfalt sowie die Perspektiven des größten Hochschulsystems Deutschlands sichtbar zu machen.

Sind die Fristen zum Wintersemester 2026/27 schon abgelaufen?

Über die konkreten Bewerbungs- und Einschreibungsfristen entscheiden die Hochschulen in NRW selbst. Vor allem bei zulassungsfreien Studiengängen sind Bewerbungen oder Einschreibungen zum kommenden Wintersemester häufig noch möglich. Bei Master-Studiengängen variieren die Fristen ohnehin stark. Verbindliche Auskünfte müssen bei den Hochschulen direkt eingeholt werden.

Quelle: dpa

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