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Rheinland-Pfalz & SaarlandGefahr von Einbrüchen in dunkler Jahreszeit - Tipps des LKA

24.10.2026, 04:02 Uhr
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(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Kurze Abwesenheit, offene Fenster oder ein versteckter Ersatzschlüssel können Einbrechern den Zugang erleichtern. Welche Schutzmaßnahmen empfiehlt die Polizei?

Mainz (dpa/lrs) - Fast 3.000 Wohnungseinbrüche gab es im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz - soweit der Polizei die Taten angezeigt wurden. Schutz vor Einbrüchen ist in der beginnenden dunklen Jahreszeit besonders wichtig, wie das Landeskriminalamt (LKA) zum Tag des Einbruchschutzes an diesem Sonntag mitteilt. Denn nun steigt das Risiko, Opfer einer solchen Tat zu werden.

Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Rheinland-Pfalz genau 2.936 Wohnungseinbrüche, 1.370 Taten blieben beim Versuch. "Das zeigt: Geeignete Sicherungsmaßnahmen können Einbrecher durchaus aufhalten", teilt das LKA mit.

Folgende Tipps gibt die Polizei:

  • Gut gesicherte Türen und Fenster sind besonders wichtig: Zusätzliche Schlösser, abschließbare Fenstergriffe und stabile Beschläge erschweren den Zugang. Alarmanlagen können diesen mechanischen Schutz sinnvoll ergänzen. Vor einer Nachrüstung sollte man sich fachkundig beraten lassen.

  • Türen immer abschließen und Fenster vollständig schließen - auch bei kurzer Abwesenheit 

  • Draußen sollte man keine Ersatzschlüssel verstecken

  • Zeitschaltuhren für die Beleuchtung nutzen, um Anwesenheit vorzutäuschen. 

  • Nachbarn bitten, während der Abwesenheit auf das Zuhause zu achten 

  • Urlaubspläne nicht öffentlich in sozialen Netzwerken teilen.

  • Wertsachen sicher aufbewahren und mit Fotos sowie Seriennummern dokumentieren.

Das LKA weist darauf hin, dass die Polizei kostenlos zum Einbruchschutz berät. Über einen KfW-Kredit könnten Eigentümer und Mietende bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit erhalten, beispielsweise für Nachrüstungen an Türen und Fenstern sowie für bestimmte Alarmanlagen.

Quelle: dpa

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