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Rheinland-Pfalz & Saarland Mainz will Heimserie gegen Freiburg ausbauen

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Auf einen perfekten Start in die Bundesliga-Rückrunde setzt Mainz 05. Der Gegner ist eigentlich ideal. Denn gegen den SC Freiburg verloren die 05er in der Liga noch kein Heimspiel.

Mainz (dpa/lrs) - Statistiken können Mut machen. Nicht anders ist es beim FSV Mainz 05. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt mit dem SC Freiburg einer der Lieblingsgegner zum Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga in die heimische Arena. In den letzten zehn gemeinsamen Jahren in der Liga gelang den Breisgauern kein Sieg in Mainz. Achim Beierlorzer überschätzt die Wirkung der Statistik auch angesichts der sehr starken Freiburger Hinrunde nicht, hat aber nichts gegen eine Fortsetzung der Serie. "Sicher können beide das Spiel gewinnen. Aber wir wollen die drei Punkte unbedingt. Es kommt auf Kleinigkeiten an", sagte der 05-Trainer am Donnerstag.

Eklig fühlt sich immer noch der Saisonstart im Breisgau an. 0:0 stand es bis zur 81. Minute, dann zerstörten drei Treffer innerhalb von sechs Minuten die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Der zweite Nackenschlag nach dem Pokal-Aus in Kaiserslautern war der Anfang vom Ende der Ära Sandro Schwarz. Es folgten Niederlagen gegen Gladbach (1:3) und bei den Bayern (1:6). "Wir wollen eine bessere Rückrunde spielen", erklärte Beierlorzer. Er will gleich mit dem ersten Spiel beginnen.

Der Mainzer Coach hat Respekt vor seinem Gegenpol Christian Streich und den Breisgauern. "Die sind immer diszipliniert, haben viel Mentalität, sind kompakt und willig. Gegen so einen Gegner entscheiden am Ende Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage", sagte Beierlorzer. Der Franke fordert, dass seine Mannschaft die eigenen Stärken auf den Platz bringt. Kompakt verteidigen, bei Ballgewinnen schnell mit Tempo umschalten und Torchancen kreieren. "Und veredeln", fügte der 05-Trainer an.

Beim 2:0 im letzten Testspiel gegen Borussia Dortmund im spanischen Trainingslager erkannte Beierlorzer "vieles von dem, was wir sehen wollen". Das müssen die 05er nun in die Liga übertragen. Immerhin stehen Beierlorzer 22 gesunde Feldspieler zur Verfügung. Edimilson Fernandes (Knie-OP), Danny Latza und Stefan Bell (Reha) fehlen.

Ein Überangebot gibt es im Sturm. Jean-Philippe Mateta pocht auf den Stammplatz im Zentrum. Dahinter buhlen Adam Szalai, Robin Quaison, Karim Onisiwo, Jonathan Burkardt und der wieder fitte Koreaner Dong-won Ji um die Plätze. "Wir haben wirklich viele Alternativen", sagte Beierlorzer, der einige auf die Tribüne schicken muss. "Man entscheidet sich immer für jemanden, nicht gegen jemanden.".

Levin Öztunali, im Sommer noch ein Verkaufskandidat, ist für Beierlorzer ein Mann für die Startelf. In der wird der vom FC Liverpool ausgeliehene Taiwo Avoniyi nicht auftauchen. Sportchef Rouven Schröder deutete an, dass der 22 Jahre junge Nigerianer Mainz nach einem halben Jahr vorzeitig verlässt. Anders sieht es bei Mateta aus, der angeblich vom FC Sevilla umworben ist. "Das ist kein Thema, es gibt keinen Verkauf", sagte Schröder.

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