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Sachsen-AnhaltLandespolizei am Wahlwochenende komplett im Einsatz

20.08.2026, 12:20 Uhr
Innenministerin-Tamara-Zieschang-CDU

Am 6. September wird gewählt. Wer bei der Polizei nicht krank oder im Urlaub ist, ist im Dienst. Viele Versammlungen müssen abgesichert werden. Der Blick richtet sich aber auch weiter nach vorn.

Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Polizei wird am Wochenende der Landtagswahl in gut zwei Wochen mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz sein. Zudem seien zur Unterstützung Kräfte aus anderen Bundesländern angefordert, teilte das Innenministerium in Magdeburg mit. Landesweit seien nach aktuellem Stand 26 Veranstaltungen für den Samstag und Sonntag angemeldet, dazu gehörten Demonstrationen, Wahlpartys der Parteien, aber auch drei große Kulturveranstaltungen. Für fünf Versammlungen seien bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet.

Frei und sicher wählen

Am 6. September werde die Polizei flächendeckend präsent sein, um die per Grundgesetz garantierte freie und unbeeinflusste Ausübung des Wahlrechts zu garantieren. "Wir werden polizeilich dafür Sorge tragen, dass sich die Menschen auch am Wahlsonntag sicher fühlen", sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) in Magdeburg. Jeder solle sicher und ruhig seinen Weg ins Wahllokal finden und auch sicher wieder zurück nach Hause.

Mit Blick auf die angemeldeten Versammlungen und die Präsenz der Polizei in der Fläche sagte Zieschang, alle Polizeikräfte im Land Sachsen-Anhalt seien im Einsatz. "Jeder, der nicht krank oder im Urlaub ist, wird an dem Wochenende im Dienst sein."

Unzufriedenheit mit dem Wahlergebnis - und dann?

Auch die Zeit nach der Landtagswahl habe die Polizei im Blick. Es gebe noch keine angemeldeten Versammlungen. "Aber angesichts dessen, dass dieser Wahlkampf hoch emotionalisiert ist, gehe ich im Augenblick davon aus, dass, je nachdem, der eine oder die andere mit dem Ergebnis der Wahl dann aus seiner Sicht nicht zufrieden ist, und dass sich das auch in spontanen Eilversammlungen oder auch in Versammlungen nach der Wahl zeigen kann", sagte die Innenministerin. Es könne auch zu Straftaten kommen. "Das haben wir im Blick. Darauf sind wir vorbereitet."

Quelle: dpa

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