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Sachsen-AnhaltMagdeburger Galeria-Filiale könnte geschlossen werden

22.07.2026, 10:49 Uhr
Die-Galeria-Filiale-in-Magdeburg-soll-einer-Pruefung-unterzogen-werden

An insgesamt 33 Standorten will das Unternehmen einen genaueren Blick darauf werfen, wie viel Geld dort eingenommen wird. Auch Magdeburg ist darunter.

Magdeburg/Düsseldorf (dpa/sa) - Die Zukunft der Magdeburger Galeria-Filiale steht auf der Kippe. Wie an 32 weiteren Standorten soll auch hier auf die Rentabilität geprüft werden, teilte das Unternehmen mit. Nach der Prüfung könnte der Standort geschlossen werden, hieß es.

Neben Magdeburg sind unter anderem auch die Filialen in Potsdam, Wismar und an mehreren Standorten in Berlin betroffen. Kriterien für die Auswahl der Standorte waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und Ertragskraft.

Unternehmen ist angeschlagen

Das Unternehmen will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln, hieß es. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen.

Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.

Quelle: dpa

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