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Sachsen-AnhaltPolizei will gefährliche Personen schneller entdecken

03.07.2026, 14:04 Uhr
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(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Wie will Sachsen-Anhalt gefährliche Personen künftig schneller aufspüren? Die Polizei setzt nun auf ein einheitliches Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement.

Magdeburg (dpa/sa) - Als Konsequenz aus dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt will die Polizei in Sachsen-Anhalt Personen mit einem hohen Risikopotenzial früher erkennen. Dazu sei jetzt mit der Einführung eines landesweit einheitlichen Verfahrens zur Früherkennung begonnen worden, teilte das Innenministerium mit. "Gefahren entstehen nicht aus dem Nichts", sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). "Oft gibt es im Vorfeld Hinweise, Signale und Entwicklungen."

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hatte unter anderem festgestellt, dass Schwächen und Fehler im Handeln von Behörden es dem Täter leicht machten, den Anschlag zu begehen. Abschlussbericht wurden Schwächen im Behördenhandeln benannt und empfohlen, ein Bedrohungsmanagement unterhalb der Schwelle klassischer "Gefährder" zu etablieren. Zieschang hatte bereits im Dezember vergangenen Jahres einen verbesserten Informationsaustausch auch innerhalb der Polizei angekündigt.

In dem Handlungskonzept zum "Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement Sachsen-Anhalt" sind laut Innenministerium klare Vorgaben zu Abläufen, Aufgaben und Zuständigkeiten einheitlich geregelt.

Quelle: dpa

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