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Sachsen-Anhalt Schulsozialarbeit soll in Sachsen-Anhalt ausgeweitet werden

Teilnehmer einer Demonstration halten ein Plakat mit der Aufschrift

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa)

Lange war nicht klar, wie es mit der Sozialen Arbeit an Sachsen-Anhalts Schulen nach diesem Unterrichtsjahr weitergehen soll. Nun steht fest: Die Regierung will Stellen ausweiten.

Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt soll zukünftig mehr Schulsozialarbeiter bekommen. "Tendenziell wird es mehr Stellen geben", sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es werde auch in der neuen Förderperiode ein Programm zur Schulsozialarbeit geben, das sich in seiner konkreten Ausgestaltung nach den Vorgaben der EU richten wird. Dieses befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung.

Bislang wurde die Schulsozialarbeit mit 380 Stellen im Land mit EU-Mitteln finanziert. Diese Förderung lief in diesem Jahr aus. Für die kommende Förderperiode werde es insgesamt ein Bildungsfördervolumen von circa 263 Millionen Euro geben, sagte die Ministeriumssprecherin. 158 Millionen Euro kämen davon seitens der EU.

Die Soziale Arbeit an Schulen bietet Schülern, Eltern und Lehrern die Möglichkeit, sich mit persönlichen Problemen an sie zu wenden. Im Beratungsprozess arbeitet Schulsozialarbeit mit der Familie und der Schule sowie mitunter auch mit Trägern der Jugendhilfe oder Therapeuten zusammen.

Lange war unklar, wie es mit der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt weitergeht. Ein Bündnis aus Beteiligten der Bildungsgewerkschaft GEW, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, des Landeselternrates, des Landesschülerrates sowie der Liga der Freien Wohlfahrtspflege hatte 2019 etwa 118 000 Unterschriften für die Schulsozialarbeit gesammelt und sie der Landesregierung übergeben.

© dpa-infocom, dpa:210829-99-08780/2

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