SachsenFelsenbühne Rathen weicht nach Dresden aus

Die Felsenbühne Rathen ist wegen Unwetterschäden vorerst unbespielbar. Die Theatermacher haben jetzt alternative Spielstätten.
Rathen (dpa/sn) - Die Felsenbühne Rathen weicht nach dem schweren Unwetter in der Sächsischen Schweiz mit ihren nächsten Aufführungen nach Dresden aus. Die ab Donnerstag geplanten Vorstellungen von "Im weißen Rössl" und "Rotkäppchen" werden auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch gespielt, wie die Landesbühnen im Internet informierten. Das Unterhaltungskonzert "De säk`sche Lorelei" mit Tom Pauls finde am Sonntag in der Jungen Garde statt.
Die Ersatzorte würden je nach Stück festgelegt, sagte Marketingleiter Steffen Wollmerstädt. Der Konzertplatz Weißer Hirsch sei kleiner als die 1.800 Personen fassende Felsenbühne, die Junge Garde dafür größer. Die Ersatzplanungen stünden zunächst bis Mitte nächster Woche. "Wir müssen uns tageweise vortasten", sagte Wollmerstädt. Gekaufte Tickets blieben für die jeweilige Vorstellung gültig.
Für das vom Unwetter getroffene Gebiet um die Felsenbühne gilt ein Betretungsverbot, das vom zuständigen Landkreis bis 31. August verhängt wurde. Umstürzende Bäume hatten am Freitagabend während eines heftigen Sturms auch den Zuschauer- und Bühnenbereich des Freilufttheaters beschädigt. Einen genauen Überblick über die Schäden hat das Theater wegen des Betretungsverbots bislang nicht.